Einfach mal ins Fish-Spa

Einfach mal ins Fish-Spa

Füße spielen eine tragende Rolle in unserem Leben. Sie müssen den lieben langen Tag unser gesamtes Gewicht hin und her tragen, kommen kaum an die frische Luft und werden oft genug auch noch in falsches Schuhwerk gequetscht. Wer den eigenen Füßen also mal eine kleine Auszeit gönnen will, der sollte einfach hin und wieder ein Fish-Spa besuchen. Kleine Garra Rufa Fische kümmern sich dort liebend gern um die Gesundheit und das Wohlbefinden unserer Füße. Die Karpfenart wird auch als Doktorfisch bezeichnet, weil sie sowohl für therapeutische als auch kosmetische Zwecke beim Menschen eingesetzt wird.

Grade in den letzten Jahren gab es einen regelrechten Boom im Bereich der Pediküre mit den kleinen Fischen, sodass nunmehr in fast jeder größeren Stadt sogenannte Fish-Spa’s zu finden sind. Am vergangen Wochenende habe ich mit meiner Mutter das Lübecker Fish-Spa in der Wahmstraße 58 besucht und dort herrlich entspannende 1,5 Stunden verlebt.

Nachdem wir noch mal detailliert über die Behandlung aufgeklärt wurden, sind unsere Füße ca. 5 Minuten in einem angenehm warmen Massagefußbad gereinigt worden. Danach ging es auch schon in die warmen Fischbecken (ca. 30 Grad) und die Doktorfische zeigten sofort eifriges Interesse an unseren Füßen. Ich muss dazu sagen, dass die ersten 1-2 Minuten eindeutig Überwindung kosten, da es in dieser Kennenlernphase wirklich enorm kitzelt und man gewillt ist, die Füße schnell wieder aus dem Becken zu ziehen, aber wenn diese kurze Eingewöhnung überwunden ist, fühlt es sich plötzlich ganz wunderbar an. Diese Erfahrung machen jedenfalls die meisten, da müsst ihr also einfach durch 😉

Bei der nachfolgenden (in unserem Fall 45-minütigen) Mikromassage durch die kleinen Fische wurden die Füße dann auf sehr angenehme Art von abgestorbenen Hautzellen und Hornhaut befreit. Beim Abknabbern sondern die Fische ein Sekret namens „Dithranol“ ab, was die Füße sehr  geschmeidig und ggf. auch gesund werden lässt (z.B. bei Neurodermitis-Patienten). Ins Fish-Spa würde ich grundsätzlich zu Zweit gehen, es lässt sich nebenbei nämlich herrlich schnacken (wie man in Norddeutschland so schön sagt) und ein Heißgetränk ist auch noch im Preis von 30 Euro inbegriffen, sodass es auch etwas von Kaffeeklatsch hat.

Zur Abrundung der Fußbehandlung haben wir uns dann noch eine Fußmassage gegönnt, die sogar nur 5 Euro extra gekostet und die Entspannung letztlich perfekt gemacht hat. 



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