Ein perfekter Tag in Travemünde

Ein perfekter Tag in Travemünde

So, um diesem Blog auch mal wieder als Küstenmädchen gerecht zu werden, möchte ich euch heute einen perfekten Tag schenken. Der Frühling fliegt über Schleswig-Holstein und was gibt es da Schöneres, als ans Meer zu fahren und dort die erste Frühlingssonne zu genießen?

Damit euer perfekter Tag gut startet, geht am Freitag Abend früh ins Bett. Im besten Fall werdet ihr dann am nächsten Tag zeitig wach, dann nur schnell waschen & anziehen und direkt ab ins Auto. In Travemünde angekommen (gegen 8.00 Uhr wäre optimal) habt ihr zwei Möglichkeiten: Entspannt frühstücken gehen oder Lebensmittel im Supermarkt kaufen und in der Natur picknicken. Für den Fall das ihr euch für die erste Variante entscheidet, parkt euer Auto am Hafen und frühstückt bei Bäckerei JUNGE (unbezahlte Werbung, falls ich das hier erwähnen muss), aber nicht bei irgendeinem der drei Filialen vor Ort, sondern „Am Leuchtenfeld 10“, direkt am Wasser, wo ihr nicht nur windgeschützt auf die Trave und die Ostsee schauen könnt, sondern auch in regelmäßigen Abständen die großen Containerschiffe direkt an euch vorbeiziehen. Ich persönlich esse dort am liebsten das Paneviva Orient Brie (Orientalisches Baguettebrötchen belegt mit Briekäse, Senfdressing und Salat), das besonders warm gemacht ein echter Genuss ist.

Nach einem ausgiebigen Frühstück könnt ihr an der Trave entlang bis zum Strand laufen, den ihr um diese Uhrzeit noch fast für euch alleine haben werdet und genau dieser Umstand ist das aller Schönste daran. Wenn ihr aber lieber ein bisschen Sport machen wollt, geht kurz zum Auto zurück und holt eure Inline Skates aus dem Kofferraum. Die Strandpromenade eignet sich hervorragend für diesen Sport und da ihr ja sowieso noch fast alleine unterwegs seid, macht es gleich doppelt so viel Spaß die Promenade entlang zu düsen.

Nachdem ihr euch sportlich verausgabt und das Ende der Promenade erreicht habt, bietet sich ein kleines Päuschen auf den gemütlichen Holzliegen oder einer der Hängematten am Grünstrand an. Packt euren mitgebrachten Lieblingsroman aus und entspannt euch ein wenig, das Wellenrauschen im Hintergrund tut dafür sein Übriges. Irgendwann werdet ihr schließlich wieder Hunger kriegen, zum Glück sind inzwischen eure Freunde, Familie und/oder Bediensteten am Grünstrand eingetroffen und haben bereits die Picknickdecke aus- und den Grill angeschmissen. Falls ihr weder Freunde, Familie noch Bedienstete vor Ort habt, wandert einfach wieder zurück zum Hafen und esst ein leckeres Fischbrötchen, das ist auch schön.

Weil es noch immer nicht spät ist, habt ihr den (Grün-)Strand weitestgehend für euch alleine, deswegen reicht die Zeit auch noch, um ein bisschen Badminton zu spielen oder einfach weiter auf der faulen Haut zu liegen.

Wenn dann gegen Nachmittag die Menschenmassen aus Lübeck, Hamburg & der Welt ans Meer pilgern, packt ihr eure 7 Sachen (Inliner, Buch, Grill, Holzkohle, Tupperdosen, Picknickdecke & den dicken Bauch) wieder ein, schlendert entspannt am Strand zurück Richtung Auto und fahrt schließlich auf der staufreien Seite der Autobahn total relaxt nach Hause…



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