180 Grad Meer

Manchmal brauche ich Bücher in denen nicht viel los ist. In denen einfach ein normaler Alltag geschildert wird, ohne großes Brimborium und ohne viel Dramatik. Das Buch 180 Grad Meer von Sarah Kuttner ist so ein Buch. Als ich noch vor ein paar Tagen in Wien auf schnellem Weg zur U-Bahn war, fiel mir ein schöner kleiner U-Bahn-Buchladen ins Auge und die Pläne, die ich grade noch in Eile erfüllen wollte, mussten erst mal warten. Von den vielen reduzierten und interessanten Büchern, die mitgenommen werden wollten, entschied ich mich letztlich aber ausgerechnet und ausschließlich für dieses.

An Handlung passiert eigentlich so gut wie gar nichts, das Ende ist auch nicht happy oder besonders einfallsreich, aber dennoch hat mir dieses Buch gefallen und bleibt irgendwie in Erinnerung. Vielleicht auch deshalb, weil ich es am Silvestermorgen mit einem herrlichen Becher Kaffee, Sonnenschein im Gesicht und einem Bewusstsein für die aktuelle Leichtigkeit meines Lebens im Wiener Stadtpark gelesen habe. Vielleicht.

Vielleicht aber auch, weil das Leben eben nicht immer die große Dramatik zu bieten hat, weil manche Kapitel im Leben nicht mit einem Happy End abschließen und ich mir das auch hin und wieder gerne mal durch einen Roman bestätigen lasse.

Whatever… 💁🏼‍♀️

Lesevormittag im Wiener Stadtpark

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