Corona kritisch hinterfragt

Was ich mich allgemein frage: Wenn es so viele ständig im Widerspruch stehende Expertenmeinungen zum Thema Corona gibt, warum setzt sich am Ende immer eine durch und alle anderen Meinungen sind von dem Moment an nicht mehr zulässig? Sofort werden Menschen in die Ecke „Verschwörungstheoretiker“ gedrängt, Menschen, die sich der Mainstream-Meinung dann nicht anschließen wollen, werden angefeindet, sowohl in sozialen Medien als auch im Alltag. Wo bleibt die Meinungsfreiheit? Die Vielfalt von Individuen scheint beim Thema Corona und neuerdings allgemein immer häufiger unerwünscht zu sein. 

Viele Menschen sind ja was Fragen der sozialen Gerechtigkeit angeht – insbesondere in anderen Ländern als dem eigenen – einfach taub. Sie hören nur auf dem Ohr, durch das ihnen die Tagesschau zuflüstert: Sei solidarisch im Umgang mit Corona. Eine Doppelmoral, die mich inzwischen fast seelisch schmerzt, denn: 

Die Art wie wir leben erzeugt Hunger, Landraub, Epidemien, soziale Ungerechtigkeit, Massensterben von Tierarten, Umweltschäden. Warum schauen wir da aus solidarischen Gründen nie so richtig hin? Wieso ist die ganze Welt was Corona angeht auf einmal so furchtbar sozial, was man aber sonst in keinster Weise beobachten kann. Das hat mich von Anfang an extrem gewundert. Ich meine es ist natürlich absolut solidarisch, dass in dieser Situation so viel Rücksicht auf eine „Randgruppe“ genommen wird, das steht denke ich außer Frage, aber es ist dennoch irgendwie seltsam und wie ist es eigentlich mit der Verhältnismäßigkeit?

Weltweit gibt es über 7 Millionen Hungertote pro Jahr (ohne Lockdown) und nun das Skurrilste überhaupt: In Afrika und Asien zeichnen sich erste Prognosen ab, dass es mehr Hungertote durch den Lockdown geben wird, als tatsächliche Corona-Opfer. Viele Familien leben in ärmeren Regionen von der Hand in den Mund. Wer durch den Lockdown seinen Job verliert, hat nicht einmal mehr Geld, sich etwas zu essen zu kaufen. Arbeitsverträge, soziale Absicherung – all das gibt es nicht. Auf den Philippinen hat der Präsident Rodrigo Duterte sogar die Anweisung an Polizei und Militär erteilt, Menschen, die sich nicht an Ausgangssperren halten, zu erschießen. Steht das im Verhältnis zu der Gefahr des Virus, ist das Solidarität?

Was heißt denn jetzt solidarisch im Umgang mit Corona eigentlich genau: Halte dich an alle verordneten Maßnahmen, bis der Impfstoff fertig ist! So verstehe ich es jedenfalls.


Schauen wir uns doch die Hintergründe dazu jetzt mal etwas genauer an: 

Vorweg, ich bin kein Impfgegner, mein eigener Impfpass ist vollständig und jeder muss selbst entscheiden, ob er sich oder seine Kinder impfen lassen will oder nicht. Aber: Wenn dem vermeintlichen „Gesundheitsexperten“ Bill Gates in den deutschen Tagesthemen eine zehnminütige Sendezeit eingeräumt wird, in der er angibt, 7 Milliarden Menschen impfen lassen zu wollen (was im Interview nicht mal hinterfragt wird), also ALLE Menschen auf diesem Planeten, sollte man da vielleicht doch mal genauer hinschauen. Denn wen betrifft Corona überhaupt, wer ist da denn nun wirklich in konkreter Gefahr?

Erholen sich nicht derzeit über 80 % der Infizierten wieder ganz von selbst, einzig und allein durch ihr funktionierendes Immunsystem? Ja, das tun sie!


Nach meinen Erkenntnissen liegt das durchschnittliche Sterbealter an Corona in Deutschland derzeit bei 81 Jahren. Natürlich gibt es hin und wieder auch jüngere Menschen die verstorben sind, aber das sind Ausnahmen, nicht die Regel. Denn neben den älteren Menschen sind vor allem Raucher, Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen etwa des Herz-Kreislauf-Systems, mit Lungenerkrankungen, Asthmatiker, Menschen mit chronischen Lebererkrankungen, mit Diabetes und Krebs, eben ganz generell Menschen mit einem geschwächtem Immunsystem, gefährdet.

Milde, oft gar keine Symptome sind bei einer Ansteckung mit dem neuen Virus Sars-CoV-2 bei der mehrheitlich gesunden Bevölkerung aber der Normalfall.

Es lässt sich auch bis jetzt nicht sagen, ob jemand am Ende mit oder an Corona gestorben ist. Jeder der stirbt und den Virus in sich trägt, gilt automatisch als Corona-Toter, obwohl das natürlich nicht immer so sein muss.

In diesem Zusammenhang ist es ebenfalls interessant, dass das Statistische Bundesamt für die Monate Januar – März 2020 trotzdem keine erhöhte Sterberate festgestellt hat, das heißt, es sind statistisch gesehen nicht mehr Menschen gestorben als vor Corona. Wir stellen zudem fest: Das durchschnittliche Sterbealter eines Corona-Toten ist ähnlich, wenn nicht sogar identisch mit der Normalsterblichkeit! Oder habe ich da jetzt einen Denkfehler?

Für mich zeigt sich eigentlich eindeutig, die meisten der bislang Verstorbenen hätten auch ohne Corona nur noch eine überschaubare Lebenserwartung gehabt. Auf die Überlastung des Gesundheitssystems mag ich in diesem Zusammenhang jetzt erst mal nicht näher eingehen und ich möchte an dieser Stelle auch nicht den Lockdown in Frage stellen.

Nur so viel, die Statistiken zeigen, dass nur ungefähr 20 Prozent der Menschen, die letztlich an Beatmungsgeräten hängen, überhaupt überleben. Daraus ergibt sich eine weit höhere Sterberate als bei Patienten, die aufgrund anderer Krankheiten an Beatmungsgeräte angeschlossen werden. Komisch. Wenn 8 von 10 Patienten trotzdem sterben, sieht mir das nach falscher Behandlungsmethode aus, aber ich bin natürlich kein Mediziner (es handelt sich hier lediglich um meine persönliche Einschätzung aufgrund der Statistik). Die Frage, die sich wohl auch nicht beantworten lässt ist, haben die 2 Überlebenden dann letztlich wohl wegen der Beatmung oder ihrem allgemeinen Krankheitsverlauf überlebt? Man weiß es nicht.

Die zweite Frage, die im Raum stehen bleibt: Warum müssen bald ALLE geimpft werden? Bei jüngeren Menschen ohne Vorerkrankungen seien Todesfälle durch Covid-19 bemerkenswert selten, sagt ein internationales Forscherteam um John Ioannidis von der Stanford University, das die aktuellen Zahlen untersucht hat. Bei Jüngeren ohne Vorerkrankungen sind es weniger als ein Prozent, die an Covid-19 sterben. Ungefähr die gleiche Wahrscheinlichkeit mit der man als 28-Jähriger an einem plötzlichen Herztod sterben kann. Es ist möglich, aber extrem unwahrscheinlich. Aha.

Unsere Bundeskanzlerin will aber trotzdem ALLE impfen lassen:

Eine zeitnahe Immunität in der Bevölkerung gegen SARS-CoV-2 ohne Impfstoff zu erreichen, ist ohne eine Überforderung des Gesundheitswesens und des Risikos vieler Todesfälle nicht möglich. Deshalb kommt der Impfstoffentwicklung eine zentrale Bedeutung zu (…) Ein Impfstoff ist der Schlüssel zu einer Rückkehr des normalen Alltags. Sobald ein Impfstoff vorhanden ist, müssen auch schnellstmöglich genügend Impfdosen für die gesamte Bevölkerung zur Verfügung stehen.

Telefonschaltkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am 15. April 2020


Dafür muss ich noch mal zurück zu Bill Gates. Der wird nämlich schon lange als heimlicher WHO-Chef betitelt. Wieso? Die wichtigste Organisation der Weltgesundheit ist doch unabhängig, anders könnte sie doch gar nicht so eine Macht auf alle Staaten und letztlich die Menschen ausüben, oder wie oder was? 


Nun ja, die WHO finanziert sich – entgegen des Wissens der breiten Öffentlichkeit – nur zum Teil aus den Mitgliedstaaten. Zu 3/4 finanziert sie sich nämlich aus privaten Geldern. Diese privaten Gelder kommen z.B. von Pharmaunternehmen und eben von der Bill und Melinda Gates – Stiftung. Nachfolgend sind einmal die TOP 5 der Geldgeber (gerundete Zahlen): 

  1. 15 % USA 
  2. 10 % Bill und Melinda Gates-Stiftung
  3. 8,4 % Gavi-Allianz (Allianz der Impfhersteller)
  4. 8 % Großbritannien 
  5. 5,7 % Deutschland 

Also ist wie Frage doch durchaus legitim, was für eine Vertrauenssituation wir hier eigentlich haben? 


Wichtig zu wissen: Die Gavi-Allianz auf Platz 3 wird zum wesentlichen Teil auch durch die Bill und Melinda Gates-Stiftung getragen. Es lässt sich also feststellen, dass ungefähr 20% der WHO alleine von Bill Gates finanziert werden. Aktuell haben die USA zudem leider auch keine Lust mehr sich weiter an der WHO zu beteiligen und wer übernimmt nun deren Anteil auch noch? Die Gates-Stiftung, wie nett. Dann steigt ihr Einfluss weiter, auf satte 35 %. 

Was ich auch super freundlich finde, die Gates-Stiftung hat beispielsweise den SPIEGEL erst kürzlich mit 2,3 Millionen Euro bedacht. Nach Bekanntwerden dieser Finanzströme sah man sich beim Spiegel genötigt, die Verbindungen nachträglich offenzulegen. Natürlich nicht ohne Gates im gleichen Atemzug gegen die Hetze von Verschwörungstheoretikern zu verteidigen. Ebenso gibt es dann noch Spenden ans Robert-Koch-Institut und anderen „unabhängigen“ Medien und Institutionen, denen wir als Bürger oft bedingungslos unser Vertrauen schenken. Das ist doch zumindest mal interessant zu wissen.

Bill und Melinda Gates investieren über ihre gleichnamige Stiftung allgemein mehr Geld in Gesundheits-, Bildungs- und Ernährungsprojekte als jede demokratisch gewählte Regierung der Welt. Wow, wie großzügig. Aber ist es wirklich so einfach? Schauen wir uns das auch mal genauer an.


Die Gates-Stiftung investiert neben den ganzen „Spenden“ auch sehr viel Geld in multinationale Konzerne mit «zweifelhaftem Ruf» und holt sich kurz gesagt alle wohltätigen Ausgaben doppelt und dreifach zurück. Aktienbeteiligungen und Millionen-Spenden für Chemie- und Agrarkonzerne, sowie für einflussreiche Lobby-Organisationen, zu denen sowohl Erdöl & andere fossile Brennstoffe (BP, ExxonMobil) als auch Süssgetränke, Fast Food & die Nahrungsmittel- und Agrar-Industrie (Coca-Cola, McDonald’s, Néstle, Monsanto, Cargill – weltgrösster Hersteller von genmanipuliertem Soja) gehören. Zu guter Letzt wird auch in Medikamente & Impfstoffe (Merck, GlaxoSmithKline, Novartis und Pfizer) sowie die Chemische Industrie (Dow Chemicals, BASF, Bayer) investiert. Wie passt das zusammen? Keine Regierung der Welt überweist so viel Geld an die WHO wie die Gates-Stiftung, gleichzeitig investiert sie aber auch in die absoluten Krankmacher und Umweltschädiger. Für mich wirkt das so: Sie beteiligen sich an der Schaffung eines Problems (z.B. Krebs, Diabetes), lösen es dann und verdienen an all dem wie gesagt, doppelt und dreifach.


Menschen wie Bill Gates und all die anderen Supereichen stellen sich gerne als Samariter dar indem sie von Gewinnen, die ihnen in dieser Größenordnung nicht zustehen, einen kleinen Teil wieder zurückgeben. So funktioniert das System. Theoretisch könnten sie ja auch einfach so Geld an Greenpeace oder andere Organisationen spenden und fertig. Dann könnten sie aber keinen Einfluss geltend machen und wenn man aus finanzieller Sicht schon alles erreicht hat, mehr Geld besitzt als man jemals ausgeben kann, was wollen sie dann eigentlich noch?

Vielleicht Macht? Die Welt nach den eigenen Wertvorstellungen gestalten, das treibt diese Menschen vermutlich weiter an. Nur so kann ich es mir erklären. Der Mensch ist nie zufrieden und wenn es finanziell nichts mehr zu erreichen gibt, dann geht es trotzdem weiter, nämlich so.

Diese unfassbar reiche Menschen gründen Stiftungen. Das klingt ja auf den ersten Blick irgendwie alles erst mal wohltätig und nett. Aber das Stiftungsrecht bietet viel weiter reichende Freiheiten, um eigene Absichten wirkungsvoll zu verfolgen, als andere Rechtsformen. Denn im Grunde handelt es sich bei Stiftungen lediglich um eine bestimmte Rechtsform, wie es beispielsweise GmbHs, AGs oder KGs auch sind. Deshalb kann eine Stiftung die gleichen Dinge tun und sie wird auch  – je nach Tätigkeit – genau gleich behandelt wie ein Unternehmen. Stiftungen bietet aber drei enorme Vorteile, die sie anderen Rechtsformen in vielerlei Hinsicht überlegen macht: 

  1. Durch Stiftungen lassen sich Vermögenswerte dauerhaft sichern. 
  2. Durch Stiftungen lassen sich erhebliche steuerliche Vorteile erschließen. 
  3. Durch Stiftungen lassen sich nachhaltige Strukturen installieren unabhängig von der eigenen Person (also auch über den Tod hinaus). 

Wer stiftet, verselbstständigt damit seine Vermögenswerte; diese sind so vor unerwünschten Zugriffen dauerhaft geschützt. Stifter kontrollieren alle Abläufe beim Errichten der Stiftung und können selbst entscheiden, was mit Ihrem Vermögen geschieht. Dabei schränkt sie weder ein GmbH-Gesetz noch ein Aktiengesetz ein und das ist natürlich praktisch. Ohnehin existieren für bestimmte Formen von Stiftungen nur wenige staatlich festgelegte Regelungen, die die Gestaltungsfreiheit in Bezug auf Tätigkeit, Vermögensstrukturierung oder Organisation behindern. Wer eine Stiftung gründet, tut dies nicht um kurzfristiger Vorteile willen. Vielmehr stellt er die Weichen dafür, seine Vermögenssituation dauerhaft zu regeln und kurzfristige Einflussfaktoren so weit wie möglich auszuschalten. Im Mittelpunkt des Stiftungsgedankens steht immer die langfristige Wertentwicklung.

Das Vermögen von Bill Gates beläuft sich indes auf ca. 110.000.000.000 US Dollar. Das ist mehr als manch ein Staat in Summe an Vermögen besitzt. Vermögen das ohne Frage zu einem großen Einfluss führt. Aber was hat das jetzt noch mal mit der Corona-Krise zu tun?


Manchmal reicht schon ein Blick in die Vergangenheit aus, um die Gegenwart und mögliche Zukunftsszenarien besser einschätzen zu können: Die Schweinegrippe im Jahr 2009. Damals war Gott sei Dank sehr schnell eine Impfung verfügbar, auf die Millionen von Menschen (aufgrund der medialen Panikmache) hoffnungsvoll gewartet hatten. Leider hat der Impfstoff „Pandemrix“ im Nachhinein bei einigen Geimpften eine Krankheit namens Narkolepsie ausgelöst, im Volksmund auch als Schlafkrankheit bezeichnet. Es handelt sich hier um eine lebenslang andauernde neurologische Erkrankung, die sich durch chronische Müdigkeit sowie in schweren Fällen durch Einschlafattacken zu jeder Tageszeit zeigen kann. Naja Kollateralschäden. Zum Glück haften die Pharmakonzerne bei öffentlich empfohlenen Impfungen nicht selbst für die Nebenwirkungen ihrer Produkte, sondern der Staat und somit der Steuerzahler entschädigt die Impfopfer. In Schweden kriegen die Betroffenen Schweinegrippe-Geimpften beispielsweise bis zu einer Million Euro Entschädigung für ihre Impfschäden. Aber kann man die Gesundheit überhaupt mit Geld aufwiegen? Wohl kaum.

Ich finde es jedenfalls einen sehr interessanten Fun-Fact, dass bei Impfschäden nicht die Hersteller haften, sondern der Staat oder ggf. der impfende Arzt herhalten müssen. Da stellt sich mir natürlich die Frage, wie verantwortungsvoll die Hersteller mit der Erstellung von schnell benötigten Impfstoffen umgehen?

Natürlich werden wirtschaftliche Interessen grundsätzlich NICHT über das Wohlergehen von Menschen gestellt und zum Glück werden die meisten Impfstoffe auch vorher umfangreich in Dritte-Welt-Ländern am Menschen getestet, das beruhigt mich etwas. Wo wir dann auch erneut beim Thema Kollateralschaden wären. 

Im Kampf gegen die Schweinegrippe kauften die Bundesländer seinerzeit tonnenweise Impfstoff, denn die WHO rief damals einen Pandemie-Alarm aus. Einige Zeit später wurde deutlich: Die neue Grippe verlief viel milder als befürchtet. Zudem war es bei Impfungen zu Nebenwirkungen gekommen. Viele Menschen verzichteten deswegen auf die Immunisierung.

Impfstoffe für 130 Millionen Euro landeten letztlich in einem Brennofen im Norden von Magdeburg. Der Vorteil: Die Magdeburger hatten es schön warm, denn die Energie aus der Verbrennung wurde für sie zum Heizen verwendet. Der Nachteil: Weltweit kloppten Staaten ihre Impfstoffe und somit Milliarden von Geldern in die Tonne. Wer hat an dem Ganzen verdient? Die Impfstoffhersteller und somit auch Bill Gates – und zwar MILLIARDEN! Wenn die WHO, deren Hauptfinanzierer wie oben festgestellt Bill Gates ist, eine Pandemie ausruft und daraufhin ein Impfstoff entwickelt wird, dann verdient daran, nun ja, Bill Gates. Das finde ich doch zumindest auch irgendwie interessant. Wenn ich sowas feststelle bin ich immer super froh, dass wir in Deutschland viel ehrlicher sind. Mitarbeiter/innen im öffentlichen Dienst dürfen ja in der Regel z.B. keine Geschenke über 5 Euro annehmen und man stelle sich mal vor, die Frau aus dem Einwohnermeldeamt würde die Schachtel merci für 5,99 Euro am Ende doch entgegennehmen. Was für einen Schaden sie damit anrichten könnte.

Das Verrückte ist doch, die kleinen Leute halten sich an diese Regeln, die Großen tun es offensichtlich nicht. Und erkaufen sich damit einen Einfluss, der mich am Ende dazu zwingt, mir etwas unter die Haut spritzen zu lassen, was ich weder will noch brauche. Und was mir gegebenenfalls auch noch langfristig schadet. Noch ist es nicht soweit, aber so wird es vermutlich schon bald sein.

Damals, nach der Schweinegrippe, forderte die Antikorruptionsorganisation Transparency International (TI) Deutschland nach diesem Fauxpas, den Schweinegrippe-Fehlalarm aufzuklären. Die Risiken seien völlig falsch eingeschätzt worden. Bis heute ist soweit ich informiert bin jedoch kein Gremium eingesetzt worden, um daraus entsprechende Lehren zu ziehen.

Also habe ich da jetzt wieder einen Denkfehler oder sollen schon bald gesunde, jüngere Menschen erneut möglichen Impfschäden ausgesetzt werden, um eine vorwiegend über 80-jährige Risikogruppe zu schützen? Warum sollen alle geimpft werden und nicht nur die Risikogruppen und wiederholt sich da etwa die Geschichte?


Es geht weiter. Gavi, die Impfallianz, ist neben der WHO, Microsoft und der Rockefeller-Stiftung seit 2017 Gründungsmitglied der ID2020 Digital Identity Allianz, die sich der Erforschung und Anwendung einer Kombinationsimpfung mit einem digitalen Identifikations-Micro-Chip widmet. Noch ein Fun-Fact: Bis vor ein paar Tagen war das wortwörtlich so auf Wikipedia zu lesen, inzwischen wurde dieser Satz gelöscht und wer das nicht seltsam findet, nun ja, der ist seltsam. 

Im vergangenen Jahr gab ID2020 die Zusammenarbeit mit der Regierung von Bangladesch bekannt. Das Programm sieht vor, jedes Neugeborene zu impfen und bei der Gelegenheit auch gleich mit einem biometrischen Chip zu versehen. Zur Identifizierung in Bezug auf das Gesundheitssystem versteht sich. ID2020 will also digitale Impfnachweise mit einer globalen biometrischen digitalen Identität verbinden, die dann auf Lebenszeit besteht. Der für das Projekt zuständige Minister berichtete in einem Beitrag für das Weltwirtschaftsforum, dass bis Februar 2020 bereits 100 Millionen digitaler Identitäten angelegt worden seien. Hab ich vor meiner Recherche noch nie von gehört.

ID2020 / Bill Gates will jedenfalls die Zukunft der digitalen Identität weltweit steuern, so steht es auf ihrer Website. Das dieses System den Weg für die absolut totalitäre Überwachung ebnet (analog siehe China heute), sagen aber nur verrückte Verschwörungstheoretiker. Deswegen sage ich das nicht.

Aber macht die Corona-App auch bei uns nicht auch schon mal einen guten Anfang? Man muss die Menschen ja langsam an eine Überwachung gewöhnen, deswegen ist es momentan vermutlich noch freiwillig.

Ach ich weiß es nicht, aber ich bin sehr skeptisch. Für die Etablierung solcher Systeme wäre jedenfalls die derzeitige Situation zweifelsfrei perfekt: Keine Massenversammlungen erlaubt, keine Gefahr von unkontrollierten Protesten. Anfangs habe ich die Leute, die auch hier in Lübeck auf die Straße gegangen sind, um für die Rückgabe ihrer Grundrechte wie die das Demonstrationsrecht zu protestieren, belächelt. Es ist doch nur kurzzeitig so, in einer Pandemie müssen wir solidarisch sein, uns einschränken, verzichten. Das ist doch kein Problem, es wird ja bald alles wieder normal. Aber wird es das tatsächlich? Ich bin nicht mehr überzeugt. 


Darüber hinaus setzt sich Bill Gates übrigens auch sehr engagiert für ein komplett bargeldloses Zahlungssystem ein und was sehe ich derzeit in jedem Supermarkt: Bitte zahlen Sie aufgrund der Pandemie vorzugsweise mit Karte. Als ich dieses Hinweisschild das erste Mal im örtlichen Netto/LIDL/ALDI gesehen habe, fragte ich mich gleich: Wenn ich am Kartenlesegerät meine PIN eingebe, so wie tausende andere Menschen es tun, verbreiten sich dann weniger Viren, als wenn Geld durch meine Hände wandert? Kann Bargeld überhaupt den Coronavirus übertragen? Höchstwahrscheinlich nicht. Die Europäische Zentralbank und die deutsche Bundesbank haben mitgeteilt, dass es keine Belege dafür gibt, dass Coronaviren über Bargeld übertragen werden. Keime, Bakterien und Viren sind in so geringen Mengen auf Bargeld zu finden, dass sie keine Gefahr für den Menschen darstellen. Aha, warum dann das Ganze? Die Frage finde ich ja durchaus berechtigt. Die WHO empfiehlt die Kartenzahlung, darum! Ohne Bargeld lässt sich jedenfalls auch bis in kleinste Detail des eigenen Privatlebens jede einzelne Ausgabe nachvollziehen. Schön.


Was am Ende nun Verschwörungstheorie und was berechtigte Sorge ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich für meinen Teil bin in Anbetracht der aktuellen Umstände und meiner Recherchen jedoch definitiv besorgt, so viel ist sicher.




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